
Das Bundeswappen Deutschlands, das Staatswappen der Bundesrepublik Deutschland, zeigt einen goldgelben Schild mit einem einköpfigen schwarzen Bundesadler. Der Kopf des Adlers ist nach links gewandt, die Flügel sind weit ausgebreitet, Schnabel, Zunge und Fänge sind rot. Die Flügelfedern werden durch breite schwarze Streifen dargestellt, die senkrecht nach unten verlaufen und an den Enden gleichmäßig schräg abgeschnitten sind. Der untere Teil des Schildes läuft spitz zu. Der Adler gehört zu den ältesten Staatssymbolen Deutschlands und steht in der Tradition des Heiligen Römischen Reiches. Nach der Gründung des Deutschen Kaiserreichs im Jahr 1871 wurde ein einköpfiger Adler verwendet, während seine Form in der Weimarer Republik deutlich vereinfacht wurde. Die heutige Darstellung basiert auf einem Entwurf von Tobias Schwab aus den 1920er-Jahren, der ab 1928 verwendet wurde. Am 20. Januar 1950 wurde diese Variante als Bundeswappen der Bundesrepublik Deutschland angenommen und wird bis heute in dieser Form verwendet.
Die Bundesrepublik Deutschland ist ein Staat in Mitteleuropa und besteht aus 16 Bundesländern. Das Bundeswappen gehört neben der schwarz-rot-goldenen Flagge und der Nationalhymne zu den wichtigsten Staatssymbolen des Landes. Der Adler hat eine jahrhundertelange Geschichte in der deutschen Staatssymbolik und wurde in unterschiedlichen Formen vom Heiligen Römischen Reich, vom Deutschen Kaiserreich, von der Weimarer Republik und von der Bundesrepublik Deutschland verwendet. Das heutige Bundeswappen führt diese Tradition fort und wird von deutschen Staatsorganen in der offiziellen Staatssymbolik verwendet.





