
Das Logo der Berlinale verbindet die Silhouette eines aufrecht stehenden Bären mit dem handschriftlichen Namen des Festivals. Der rote Bär ist im Profil mit erhobenen Vorderpfoten dargestellt; das Wort Berlinale verläuft senkrecht neben der Figur. Der unregelmäßige gezeichnete Umriss und die freie Linienführung des Schriftzugs unterscheiden das Zeichen von streng typografischen Kompositionen. Der Bär verbindet das Festival mit Berlin und mit seinen wichtigsten Auszeichnungen, dem Goldenen Bären und den Silbernen Bären. In seiner eigenständigen Ausführung enthält das Zeichen weder Daten noch Ausgabenummer oder Jahreszahl und steht unabhängig von einer bestimmten Saison für das Festival. Bär und handschriftlicher Name bilden mit festen Proportionen eine kompakte vertikale Komposition.
Die Berlinale, die Internationalen Filmfestspiele Berlin, fand erstmals 1951 statt. Sie vereint Wettbewerbsvorführungen, Sonderprogramme, Begegnungen mit Filmschaffenden und Veranstaltungen für die Filmbranche. Eine internationale Jury bewertet den Hauptwettbewerb; daneben zeigt das Festival unterschiedliche Strömungen des zeitgenössischen Kinos und macht Filme einem breiten Publikum zugänglich. Mit dem Festival verbunden ist der European Film Market als Plattform für Fachgespräche und die Arbeit an Filmprojekten. Die Geschichte der Preise ergänzt das visuelle Erscheinungsbild der Veranstaltung: Die Bildhauerin Renée Sintenis schuf die Bärenstatuette auf Grundlage einer ihrer früheren Arbeiten. Diese Urheberschaft bezieht sich auf die Preisskulptur selbst und bedeutet nicht, dass Sintenis das grafische Festivallogo entworfen hat.








